Die Trompetenlippen sind gespitzt, unsere Einkaufstüten auch schon aufgeblasen. Lemuren mit ihren immer übernächtigten Gesichtern hüpfen wie auf heißen Platten über die in praktische Quader verpackte Windstille.
Grüne Topflappen hätte man häkeln können mit den Gedankenfäden des Anwesend-Abwesenden. Aber man war wieder einmal nicht ganz bei der Sache und hat am Saum hängend geträumt.
Mit kunstledernen Lilien bewaffnet entströmen unter lautem Gejohle, gesättigten Faltern gleich, hunderte Rotznasen den offnen Mäulern noch nicht gesprengter Betonbauten in die weißen Wolkenkonstrukte, vorbei an kaum merklich alternden Junggesellen, die in Kordhosen alles mit britischem Wohlwollen überwachen. Mahnend steht schon der streng riechende Nachbar mit seiner Heckenschere am verschütteten Teil des diesseitigen Straßengrabens.
Wessen Stirn entspringen Runzeln, in deren Mikrofauna sich paarende Paare für viel Schweiß sorgen? Es ist lästig, stets jeden Morgen Kondenswasser von den Fensterscheiben im dritten Stock wischen zu wollen, mit Lederhaut und Sack und Frack und einseitig bestrumpftem Schäferhund im Rücken.
Aber: Man beschwert sich allzu leichtfertig über unerledigtes Sommerblau, dessen Schranken dann am frühen Abend unter nicht unerheblichen Mühen mit den farbigen Kurbeln des elektrischen Westhimmels heruntergelassen werden müssen. Und für den nächsten Morgen befühlen wir noch einmal uns selbst bestätigend ganz kurz den nach Metall und Spucke riechenden Blasinstrumentenkoffer, lassen die Schlösser prüfend nacheinander aufschnappen.
Viel Schweiß fließt in so einem Leben, ja, das ist wohl wahr, viel Schweiß.
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